Reisen



Malawi 2003

malawi

Von 13. August bis 2. Oktober 2003 verbrachten Edith und ich sieben faszinierende Wochen in Malawi. Einem kleinen - von den Medien völlig ignorierten - Land in Südostafrika, irgendwo zwischen Tansania, Mocambique und Sambia. Ein Großteil der Landesfläche wird vom Malawisee, Afrikas drittgrößtem Binnensee, der vom Shire entwässert wird, eingenommen. Im Süden Malawis erhebt sich das Mulanje-Granit-Massiv bis zu einer Höhe von 3.000 Metern. Die Menschen Malawis leben nach BSP/Kopf im sechstärmsten Land der Welt.
Vergleich 2003: Österreich 34.880 Euro/Kopf (neuntreichstes Land) - Malawi 270 Euro/Kopf
Produziert werden in erster Linie billige landwirtschaftliche Produkte zum Export: Tabak, Zucker, Tee. Der Hauptteil der Einwohner arbeitet in einer einfachen Subsistenzwirtschaft. Überbevölkerung, Aids und die üblichen Probleme derartiger Staaten prägen das Leben in Malawi. Der Tourismus ist sehr gering entwickelt. Es gibt einige reiche Südafrikaner, die in Malawi Urlaub machen, einige Backpacker und dementsprechend nur eine geringe touristische Infrastruktur. Allerdings locken sowohl einige Nationalparks, der See, die Berge - und die für Europäer völlig fremde Kultur Interessierte in dieses unterschätzte Land. Mehr Bilder und Infos dazu: Malawibericht und Bilder.

Marokko 2004

marokko

Im Frühjahr 2004 nahmen wir an der Marokko-Exkursion des Instituts für Geographie der Universität Innsbruck teil. Zusammen mit 22 Studierenden und zwei Professoren versuchten wir innerhalb kurzer Zeit dieses vielseitige Land zu erleben. Im Norden des Landes sahen wir das intensiv genutzte, flache Land, die großen Städte Casablanca, Fes und Marrakech. Dann statteten wir dem Hohen Atlas, einem über 4.000 Meter hohen Gebirgszug, einen Besuch ab, doch leider scheiterte unser Besteigungsversuch des Djebel Toubkal (4.165 Meter) am ersten Schneefall seit 30 (!) Tagen, der von den Einheimischen hingegen erfreut begrüßt wurde.
Im Süden des Atlas-Gebirges prägen Halbwüste, Wüste und Oasen die Landschaft. Extensiv oder gar nicht genutztem Ödland, stehen intensivst genutzte Oasen gegenüber. Dort wird mittels Bewässerung auf relativ geringen Flächen ein enorm hoher Ertrag erzielt. Am Boden wird Gemüse und Getreide angebaut, darüber blühen Obstbäume und das oberste Stockwerk bilden die Dattelpalmen.
Die typisch orientalischen Städte Fes und Marrakech vermitteln mit ihrem Gassengewirr, den offensiv ihre Waren anpreisenden Händlern und der klassischen islamischen Architektur einen Einblick in die Kultur und das Leben der Menschen in Marokko, den Ararbern und vor allem den Berbern, die die größte Bevölkerungsgruppe bilden. Mehr Bilder und Infos dazu: Marokkobericht und Bilder.

Irland/Dublin 2004

irland

Als Ersatz für den Sommerurlaub besuchten wir im Mai 2004 die irische Hauptstadt Dublin. Für mich war es die erste Reise auf die britischen Inseln, doch Edith hatte aus mehreren Aufenthalten schon genügend Landeskenntnis...
Mittels Ryanair-Billigflug reisten wir über Salzburg-London an und fanden bei Ediths Bekannten eine sehr gute Unterkunft. Wenn man die irischen Preisverhältnisse kennt, weiß man dass dies eine nicht zu unterschätzende Geste war, denn Unterkünfte, Restaurants, Pubs etc. sind für unsere mitteleuropäischen Verhältnisse sündhaft teuer. (Im übrigen auch alle anderen Güter...) Die beeindruckende irische Landschaft lernte ich bei einem Ausflug nach Kilkenny kennen, der Hauptteil des Urlaubs beschränkte sich jedoch auf die aufstrebende Metropole Dublin. Mehr Bilder dazu: Irland-/Dublinbericht und Bilder.

Kirgistan 2005

kirgistan

Im Sommer 2005 bereisten Edith und ich für acht unvergessliche Wochen Kirgistan.
Als Einstieg zum Thema gibt es hier einige informative Links, darunter auch tolle Bilder. Kirgistan-Seite und Bilder und Bergtouren im Tien Shan.
Im März 2006 erschien im Südwind-Magazin ein Artikel von uns, der die politische Lage in Kirgistan beschreibt: Artikel online. Ebenso im Standard
Das zentralasiatische Land bietet eine unglaubliche landschaftliche Vielfalt. Den Großteil des Landes nehmen die Berge des Tien-Shan ein, aber es gibt ebenso riesige Hochplateaus, den zweitgrößten Gebirgs-Badesee der Welt und intensiv landwirtschaftlich genutzte Täler. Besonders hervorzuheben ist der Issyk-Köl. Der leicht salzhaltige See ist der Stolz der Kirgisen und auch deren bevorzugtes Urlaubsziel. Mit Russen und Kasachen feiert die wohlhabendere Jugend Bischkeks dort in den Sommermonaten. Gleich südlich des Sees erheben sich die höchsten Berge des Tien-Shan, die bis über 7000 Meter hoch sind. Im Süden der Stadt Karakol finden sich zahlreiche Trekkingrouten, die zwar auch recht anspruchsvoll sein können, aber landschaftlich traumhaft sind.
In Zentralkirgistan finden sich trockene Hochtäler und sanfte Hügel, die aber trotzdem bis zu 4000 Meter hoch sind. Hier befindet sich auch der Song-Köl, die Perle Kirgistans. Ein auf ca. 3000 Metern gelegener See voller Fische und unzähligen Jurten rundum. Der ideale Ort für Pferde-Trekking, das hier auch professionell angeboten wird.
Im Süden des Landes im Fergana-Tal findet sich der usbekisch geprägte Teil des Landes. Die nahen Seidenstraßen-Städte Samarkand und Buchara strahlen bis hierhin. Die arabische Architektur, die Gastfreundschaft und das fruchtbare Land vermitteln ein orientalisches Flair.

Bulgarien 2006

bulgarien

Im August/September 2006 bereisten Edith, Lisa und ich für drei Wochen Bulgarien. In dieser recht kurzen Zeit konnten wir leider nur einem kleinen Teil dieses beeindruckenden Landes einen Besuch abstatten: Zwei Wochen widmeten wir der Kultur und Natur des Landes und eine Woche verbrachten wir an der Schwarzmeerküste. Noch gibt es einige wenig touristisch berührte Gebiete, aber dieser Wirtschaftszweig boomt und zerstört so manche landschaftlich reizvolle Region. Besonders an der Küste und in den Schigebieten kann man von Massentourismus-pur sprechen und vielerorts sind die Grenzen des Wachstums eigentlich schon überschritten... Momentan ist aber nur zum Bereisen des Landes zu raten: auch wegen der äußerst günstigen Preise...
Bulgarienbericht und Bilder.

Armenien 2007

Armenien

Für unvergessliche drei Wochen besuchten wir Armenien, das kleine, aber dafür außergewöhnliche Land im südlichen Kaukasus. Neben der interessanten Mischung aus Orient und Okzident an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien, Russland, Persien und der Türkei stellt diese christliche Enklave inmitten muslimischer Länder besonders aufgrund seiner eigenen Kultur ein faszinierendes Reiseziel dar. Aber was noch viel mehr zählt ist die überwältigende Gastfreundschaft der Armenier: Zahlreiche Einladungen und viele freundschaftliche Kontakte prägten unsere Fahrt durch ganz Armenien, ja sogar die Behörden sind entgegenkommend wie wir es sonst noch nirgendwo erlebt haben. Mehr Infos gibt es beim Reisebericht und den Bildern.

Uganda 2008

uganda

Im Sommer 2008 bereisten wir zu viert Uganda. Das ostafrikanische Land am Äquator bot neben dem Viktoriasee, dem Mt. Elgon-Gebirge und der Quelle des Weißen Nils vor allem spannende Einblicke in die dort stattfindende Entwicklungszusammenarbeit. Bei einem mehrtägigen Besuch des Projektes IRUDEKA in der Diözese Kasana erfuhren wir mehr über Land und Leute, ihre Probleme und Fortschritte, als in der gesamten vorherigen Reisezeit. Die beeindruckende Natur und die zahlreichen freundlichen Kontakte zu den Menschen in Uganda werden uns bestens in Erinnerung bleiben. Mehr Infos, Blogeinträge und Photos zu diesem Reiseland gibt es hier.

Tschechien/Prag 2009

prag

Zwei Kurzbesuche in Tschechien im Frühsommer 2009 stellten unsere diesjährigen Auslandsreisehighlights dar. Es wurde aber auch Zeit dieses nahe, uns aber bisher völlig unbekannte, Nachbarland endlich zu entdecken. Positiv aufgefallen ist neben der Kultur und dem Flair der Städte jedenfalls das ausgezeichnete tschechische Bier. Ein paar Bilder und Infos zu unseren Ausflügen finden sich hier.




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